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Besuch der Migrationsberatung der AWO Rosenheim

Gestern war ich zusammen mit unserem Kreisvorsitzenden Martin Bauhof bei der AWO Rosenheim zum Gespräch. Klaus Schindler, Leiter der Sozialen Dienste, hatte uns eingeladen: Thema war insbesondere die Abteilung Migrationsberatung und deren Situation. Im Haushaltsplan der Bundesregierung war vorübergehend eine Kürzung für deren Fachbereich von bis zu 25% angedacht worden. Wir wehrten uns auch als Fraktion dagegen, gemeinsam mit den Trägern war der Druck so hoch, dass dies jetzt keine Rolle mehr spielt.

Das Grundproblem bleibt: Bei der Förderung der Migrationsberatung besteht dringender Handlungsbedarf. Die Fördersummen berücksichtigen nicht die steigenden Personalkosten. In einigen Bereichen der Sozialen Dienste sind die Fördersummen seit über 10 Jahren nicht angepasst worden, so dass Inflation und berechtigte Tariferhöhungen immer öfter aus Eigenmitteln der Institutionen finanziert werden müssen. Insbesondere im Moment stellt das Soziale Träger wie die AWO vor große Herausforderungen.

Wenn soziale Leistungen immer weiter von gemeinnützigen Trägern übernommen werden, muss für eine sichere Finanzierung der Arbeit gesorgt werden. Ansonsten leidet die Qualität der Versorgung für diejenigen, die es in unserer Gesellschaft am dringendsten brauchen. Wir müssen die Förderung von sozialen Leistungen dynamisieren, d.h. die Fördersummen an die tariflichen Bindungen anpassen. Vielen Dank den Kolleginnen und Kollegen der AWO für die wertvolle Zeit!

Foto (v.l.n.r.) Müjgan Celebi (Mitarbeiterin AWO), Martin Bauhof (Kreisvorsitzender DIE LINKE Rosenheim), Ates Gürpinar (Bundestagsabgeordneter, DIE LINKE), Ricardo Witthinrich Rogerio (Mitarbeiter AWO), Klaus Schindler (Leiter Soziale Dienste, AWO Rosenheim)

Reichtumsuhr

Quelle: www.vermoegensteuerjetzt.de