Zum Hauptinhalt springen

Statt Schaulaufen an Isar 2: Energiepolitisches Totalversagen eingestehen und endlich Handeln

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU), sein Stellvertreter Hubert Aiwanger (Freie Wähler) sowie CDU-Chef Friedrich Merz haben gestern das AKW Isar 2 besichtigt. Sie zeigten sich anschließend von der Sicherheit einer Laufzeitverlängerung überzeugt.

Dazu erklärt Landessprecher Ates Gürpinar (MdB): "Das Festhalten an den Atomkraftwerken ist keine Lösung. Die Atomunfälle von Tschernobyl und Fukushima werden von der bayerischen Staatsregierung und der CDU verdrängt, um vom eigenen energiepolitischen Versagen abzulenken. Jahrelang wurde gerade in Bayern der zügige Ausbau erneuerbarer Energien blockiert. Auch bundesweit wurden zehntausende industrielle Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien vernichtet. Das Weiterführen der Energieversorgung mit fossilen Energieträgern und die damit verbundenen extremen Abhängigkeiten rächen sich jetzt massiv. Statt weiter an den extrem gefährlichen Atomkraftwerken festzuhalten, müssen wir jetzt die erneuerbaren Energien massiv ausbauen - natürlich auch die Windkraft in Bayern.
Statt armen Menschen zu erklären, wie man Energie sparen kann, sollten jetzt Maßnahmen ergriffen werden, um tatsächlich signifikant wo tatsächlich Energie eingespart werden kann, wie z.B. mit einem konsequenten Tempolimit."